Portugiesische Kommunistische Partei: Nein zur imperialistischen Aggression in Libyen
In Reaktion zu den Manövern, welche die Möglichkeit einer imperialistischen Intervention in Libyen anzeigen, sprach sich die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) für eine «friedliche und politische Lösung des Konflikts ohne Einmischung von aussen» aus.
«Angesichts der gefährlichen und schweren Anhäufung von Aktionen, welche, anstatt zum Abbau der Spannung beizutragen, die Vorbereitung von aggressiven Akten der USA und der NATO gegen Libyen bezwecken, drückt die PCP ihre entschiedene Opposition gegen jedwelche extene militärische Intervention in diesem Land aus und verlangt von der portugiesischen Regierung, namentlich im UNO-Sicherheitsrat, eine klare Position der Ablehnung gegenüber jeder Form von Plänen oder Akten der Einmischung, Aggression oder Besetzung Libyens», wird in der Pressenote erklärt.
Im Dokument unterstreicht die Partei ferner, dass «jede Aggression gegen dieses Land – unabhängig von Vorwänden und “Mandaten” –:
- schwere Konsequenzen für ein Volk hätte, dass schon jetzt in einer Lage von schweren Spannungen und Unsicherheit lebt;
- schweren Schaden für all jene heraufbeschören würde, die in Libyen den Kampf um ihre Rechte, für Demokratie, Souveränität und Frieden fortsetzen, und
- ernsthafte Faktoren der Instabilität und des Konfliktes in der Region einführen würde.»
«Jede Form der militärischen Aggression durch die USA und ihre Allierten – unzertrennlich verbunden mit dem Ziel der Kontrolle über die Naturreichtümer Libyens – wird sich nicht nur gegen das libysche Volk richten, sondern gegen alle Völker der Region, die sich erhoben haben, und ihren Kampf für ihre sozialen und politischen Rechte, für Freiheit, Dmokratie und wirkliche Souveränität und Unabhängigkeit ihrer Länder fortsetzen», schliesst der Text.
Quelle: Não à agressão imperialista na Líbia – «Avante!», N.º 1945 ,10 de Março 2011 – Übers. aus dem Portugiesischen: kommunisten.ch (mh)